Gegen 9:00 Uhr bestiegen wir unser Segelboot, die Southern Cross, im Hafen von Airlie Beach. Die naechsten 3 Tage sollte das unser zu Hause sein mit 2 Crew Mitgliedern und inklusive uns 14 Passagieren. Die Jacht wurde in den 70er Jahren gebaut und wurde 2ter bei irgendeinem Weltcup, also damals echt top. Wegen schwachem Wind ging es leider erstmal per Dieselmotor am 6-Sterne Resort vorbei (Hayman Island) zu einem ersten Schnorchelgang irgendwo inmitten der 74 Inseln. Uns wurden sowohl die Tauchanzuege, wie auch Masken und Schnorchel gestellt. Ein wenig gewoehnungsbedurftig war der Umgang damit ja schon. Das ein oder andere Mal kam Wasser in die Brille oder Schnorchel, aber wir haben uns nicht bloeder angestellt wie der Rest ;-) Zu sehen gabs jede Menge Korallen und kleine, bunte Fische im klaren Wasser. Zurueck an Bord erstmal Mittagessen und weiter zum naechsten Schnorchelspot. Den haben wir im Nachhinein leider ausgelassen, weil es gab sogar ne Schildkroete und 1-2 groessere Fische zu sehen. Das Sonnenbad an Deck war jedoch ein entspannender Ausgleich. Die Nacht auf dem Boot war durch das staendige hin und her geschwanke ungewohnt, aber erstaunlich gut. Holger und ich hatten ein Doppelkoje fuer uns, jedoch gabs nirgendwo Tueren, sodass eigentlich alle in einem Raum geschlafen haben. Der Platz ist generell mit 1 Bad (Klo, Waschbecken = Dusche auf 1x1m), 1 Tisch mit Bank, Kueche mit kleiner Kochstelle fuer 16 Personen eher bescheiden, aber wer duscht verliert sowieso.
Der Sonnenaufgang am Samstag wurde leider von einer fetten Wolke verdeckt, aber die Aussicht nach einer kurzen Wanderung auf dem Whithaven Beach entschaedigte voll und ganz. Da gings danach fuer 2 Stunden zum Baden hin, ein Traum, einer der 4 besten Straende der Welt und fast keine Sau da. Der superfeine, weisse Quarzsand gab dem Meer eine Farbe, wie man sie nur von Postkarten kennt. An einigen Stellen ist man regelrecht versunken, so fein war das Zeugs. Vom Ufer aus konnte man Rochen und zahlreiche Fische im seichten Wasser sehen. Der Strand allein war schon die Segeltour wert, da wir an einem weiter unten gelegeneren Stueck ankern konnten, als die Tagesfahrten. Die werden wegen Zeitmangel am vorherigen Strand rausgelassen, der dadurch gut gefuellt war. Am Nachmittag dann endlich Wind und es hiess “Leinen los” und “Hoch die Segel”. Anfangs war die Schieflage noch ungewohnt, aber bald schon floss das Bier aus Dosen und wir hatten richtig Spass beim Seitenwechsel bei Kursaenderungen. Die Segel werden auf dem Boot komplett von Hand gesetzt, sodass wir Passagiere kraeftig mithelfen durften bzw sogar mussten. Im sicheren Hafen fuer die Nacht angekommen gab es noch ein Lichtermeer von andern Yachten zu bestaunen, die sich bei fast VOllmond im klaren wasser spiegelten.
Am letzten Tag gab es nochmal ein wenig von Allem. Erst kurze Wanderung zu einer Hoehle der Aboriginies, dann Schnorcheln an einem weiteren Korallenriff, dann Segeln bei schwachem Wind gehn Airlie Beach. Die Fahrt hat sich in jedem Fall gelohnt. Das Essen war erstaunlich gut und reichlich, was die in der winzigen Kueche gezaubert haben verdient ein dickes Lob. Die fehlende Dusche faellt auf See gar nicht auf, Platzmangel unter Deck war kein Thema, da wir da sowieso nur zum Schlafen waren. Ein zweites Klo waere vielleicht noch schoen gewesen, damit man seine Sitzung auch in Ruhe haette abhalten koennen :-) Den Abend haben wir mit einigen Mitseglern bei ein paar Bier und Billard in der Stadt ausklingen lassen.

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2 Comments on Whitsunday Islands

  1. Ralf says:

    Hi Marco,

    kannst Du mir mal Deine Email Adresse schicken? BTW: die Whitsundays sehen super aus!

    ciao
    ralf

  2. Christian says:

    Hallo ihr Zwei!

    Holger bitte check mal deine e-mails.
    Hab dir was geschickt.

    Gruß Christian

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