Die Bucht von “Jervis Bay” liegt etwa 200km suedlich von Sydney. Die Fahrt aus den Blue Mountains zu unserem Motel in Huskisson war gegen Mittag endlich vollbracht, es hatte schwuele 41°C und ohne Klimaanlage im Auto waere es wohl unertraeglich gewesen. Also auf zum Strand bzw zu den Straenden, haben naemlich gleich verschiedene angesteuert. Der Sand ist teilwiese wirklich zu vergleichen mit dem des Whitehaven Beach auf den Whitsunday Islands, sehr weich und weiss nur nicht ganz so sauber. Das Wasser war erfrischend bis sau kalt, denn wir waren mitlerweile im Tasmanischen Meer unterwegs wo ja vor Kurzem noch Winter war. Die Nationalparks drumherum sind auch nett, haben aus dem Auto ein paar durchquert, aber zu einem Walk konnten wir uns nicht hinreissen lassen. Ein kleines Manko gabs trotzdem: Tagesfliegen die teilweise etwas nervig im Gesicht rumschwirren und an einem Strand lagen etliche tote Voegel, was denen wohl zugestossen ist. Denke das waren beides unglueckliche Zufaelle. Fazit: Eine top Gegend und nicht so voll mit Touris. Wer es ruhig mag am Abend ist da genau richtig, Straende sind meines Erachtens mit die schoensten bisher.
Der Mittwoch war das krasse Gegenteil zum vorherigen Tag, es regnete bei kuehlen 17°C… was ein Wetterumschwung. Hatten gehofft es scheint wenigstens noch Vormittags die Sonne fuer ein kurzes Bad im Meer, aber nix war’s. Also direkt rein ins Auto und ab nach Sueden zum Peables Beach, bekannt fuer seine Kaengurus am Strand. Die hatten jedoch auch keine Lust bei dem Schweinewetter dort abzuhaengen. Nur ein paar bunte Voegel waren begeistert von uns und erstaunlich zutraulich. Einer hockte sich sogar einfach auf den Hut vom Opa nebenan, weil er ein Stueck Apfel haben wollte. Bei einem kurzen Walk durch den benachbarten Wald haben wir dann doch noch einige gesehen. Bis auf 3 Meter konnten wir uns den Kaengurus problemlos naehern und ihrem Trieben zuschaun. Wieder am Strand machten wir noch eine Entdeckung, ein toter Wal der nach Angaben eines Anwohners seit 4 Tagen dort lag. Man hat der gestunken, die Haut loesste sich schon ab, aber mal interssant sowas zu sehen.
Weil das Wetter auch am Nachmittag nicht besser wurde, sind wir nun nach Norden zum “Kangaroo Valley” gefahren. Eine eindrcksvolle Haengebruecke und alte Gebaeude, aber nicht 1 Kaenguru haben wir gesehen, warum das Dorf wohl so heisst, hmmm. Ein Stueckchen weiter gabs wiederum einen Nationalpark mit einem 80m Wasserfall, verdammt war das hoch. Auf der Platform direkt daneben war zum Teil nur ein Gitter am Boden, dass den Blick senkrecht nach unten freigab, Holger waere es bestimmt ganz anders geworden mit seiner Hoehenangst. Leider war die Zeit schon fortgeschritten, sonst haetten wir noch einige andere Walks machen koennen.

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