Nach dem Fruehstueck ging es direkt los in die Ruakuri Hoehle mit “Black Water Rafting”, Name der Tour “Black Abyss”. Der Veranstalter betreibt etwas ausserhalb von Waitomo Caves einen Stuetzpunkt mit Cafe. Dort haben wir alle einen Wetsuit bekommen, die passenden Gummistiefel und einen Helm mit Lampe. Nach etwa 10 min Fahrt gings los mit ein paar Uebungen zum Abseilen. Die erste Herausforderung ist ein 35m tiefes Loch im Boden, welches den Eingang zur Hoehle darstellt. Spruenge wie man sie z.B. im Fernsehen beim Abseilen sieht waren nicht drin, dafuer war es bis auf die kleine Leuchte am Helm stock dunkel. Eine kleine Wanderung an Stalaktiten und Stalagmiten vorbei fuehrte uns zu einer Seilrutsche, die jeder nacheinander ohne Licht absolvierte. Lediglich die Gluehwuermchen an der Decke zeigten einen, dass man gar nicht so langsam unterwegs war.

Bis dahin war alles trocken und die Wetsuits hielten schoen warm. Ein Arschplatscher aus 2 Meter Hoehe in den unterirdischen Fluss machte dem nun ein Ende. Die Gummireifen hielten einen zwar ueber Wasser, jedoch war das Wasser sau kalt und es dauerte ein paar Minuten ehe einem wieder warm wurde. Mit dem Hintern in den Reifen sitzend ging es erstmal Fluss aufwaerts, bis ein kleiner Wasserfall durch die Decke herab prasselte. Wir bildeten alle eine Schlange, indem man die Fuesse vom Hintermann fest hielt, bekam einen Kecks und heisse Schokolade in die Hand und konnte sich nun zurueck lehnen. Einer der Guides zog uns den ganzen Weg zurueck, alle Kopflampen aus, und die Gluehwuermchen waren wirklich ueberall. Ein schoenes Erlebnis.

Weiter den Fluss runter gings dann ohne Reifen. Die Stroemung war nun etwas staerker doch die Wetsuites gaben einem genug Auftrieb. Hier und da mussten wir auch mal ein seichtes Stueck zu Fuss ueberwinden. Das grosse Finale dann einen Wasserfall hinauf klettern, der Black Abyss genannt wird. Alles unterirdisch wohl gemerkt und auch als ungeuebter Kletterer war das eigentlich kein Problem. Das erste Mal Sonnenlicht nach etwa 3 Stunden war eine huebsche Ueberraschung. Hatten wir noch bei Regen die Hoehle betreten, schien nun die Sonne und waermte uns schnell wieder auf.

Zurueck im Cafe stand neben ner warmen Dusche auch eine heisse Suppe zur Selbstbedienung bereit. Gerade diese kleinen Details machen den Veranstalter sehr sympatisch und die 200 NZD (120 Euronen) hab ich bestens angelegt. Die auf der Tour geschossenen Fotos konnte man nun fuer weitere $20 kaeuflich erwerben, leider nur auf CD. Da ich hier damit nichts anfangen kann, hab ich mich mit einem Typen zusammen getan, der mir die Bilder die Tage zuschickt. Also noch kurz Fuesse still halten, Beweismaterial folgt in Kuerze.

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