Nachdem es nachts wirklich stark geregnet hatte, war Sonntag morgends erstaunlich schoenes Wetter. Ich hatte keine weitere Hoehlentour gebucht, sondern machte mich auf die Gegend zu Fuss zu erkunden. Das erste Bild zeigt das Dorf, wobei ich nochmal 1km ausserhalb geschlafen habe, also wirklich am A der Welt. Drumherum dann die von Neuseeland bekannte Landschaft, gruenen Huegel soweit das Auge reicht. Eine gerade Flaeche mit Acker sieht man nicht. Alles huegelig und jede Menge Schafe und Kuehe drauf.

Besonders zu empfehlen der Ruakuri Bushwalk, ein etwa 1 stuendiger Rundweg nahe der Hoehle Ruakuri, die fuer Tropfsteine und Gluehwuermchen bekannt ist. Neben schoener Natur gab es einen Fluss, der sich seinen Weg durch den Berg gegraben hat und hier und da in einer Hoehle verschwand oder ploetzlich daraus auftauchte. Highlight war die Aussichtsplatform im “natuerlichen Tunnel”. Ein kleiner Weg fuehrte in den Berg hinein und man stand nach wenigen Metern in einem grossen Gewoelbe. Von rechts kam der Fluss aus dem Wald machte dann einen Bogen und verschwand nach vorne in die Dunkelheit. Leider machte die Kamera bei diesen schlechten Lichtverhaeltnissen nicht mit, aber glaubt mir, dafuer haette ich auch Eintritt gezahlt. Uebhaupt war der komplette Weg sehr schoen angelegt und hier und da musste man sich durch enge Tunnel zwaengen oder konnte auf Bruecken die Gewalt des Wassers betrachten.

Nachmittags war ich wieder zurueck im Hostel und ein Maedel aus dem Algaeu forderte mich zu einer Partie Tennis auf. Der Platz war gleich ein paar Meter den Heugel rauf und kostenlos nutzbar. Unser Spiel war nicht der Rede wert, aber ein sehr zutrauliches Reh sorgte fuer eine spannende Halbzeitpause. Nachdem ich mal wieder einen Ball in der benachbarten Wiese suchte, huepfte das Reh auf den Tennis Court und begann die Pflanzen, die am an einem Ende von der Mauer hingen, zu fressen. Dachte mir: Naja scheuchst das doofe Vieh halt wieder raus. Bin also mit dem Schlaeger in der Hand darauf zugegangen. Da streckt es die Zunge zu einer Seite raus, verschob dabei total witzig den Unterkiefer und versuchte mich mit den Vorderhufen zu treten. Alles ungefaehrlich, aber ich lag lachend am Boden. Was haette ich fuer meine Kamera gegeben um das festzuhalten. Schritt zurueck – das Reh knapperte an den Bluemchen. Schritt nach vorne – Zunge raus und eher ein Pfoetchen geben als Treten.

Montags ging es dann mit dem Bus von Waitomo nach Paihia an der Bay of Islands ganz im Norden. War den kompletten Tag unterwegs und kann von daher nix spannendes erzaehlen. Hoffe ich habe mir fuer meinen letzten Stop in Neuseeland einen guten Ort rausgesucht. Am Freitag kurzer Zwischenstop in Auckland ehe ich am Samstag nach Sydney zurueck fliege. Achja, hab mir nen Kiwi (den Vogel), nicht zu verwechseln mit der Kiwifrucht oder den Einwohnern Neuseelands, aus der Naehe angeschaut. Leider durfte man keine Bilder machen, wie das Vieh aussieht zeigt aber das letzte Bild.

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